Pressemitteilung

Augsburger Start-up setzt das Verbot von Zucker in Kindertees radikal um …

Seit bereits fast zwei Jahren verkauft das selbsternannte “Tee-Start-up“ namens Ocha Ocha Teegetränke ohne Süßung, Zucker oder jegliche Zusatzstoffe. Und das mit wachsendem Zuspruch.

Augsburg, Mai 2020 – Angekommen an einem Rasthof stellt sich der junge Gründer Christopher Gogolin vor das Kühlregal mit Erfrischungsgetränken und Energy-Drinks. Die unzähligen Getränke sind bunt, schrill und vor allem eins: süß.

“Welches Getränk aus diesem Regal würden Sie guten Gewissens Ihrem Kind zu trinken geben?”, fragt Christopher provokant. Tatsächlich sind die meisten Erfrischungsgetränke in Deutschland übersüßt1. Gleiches gilt für Kindergetränke. Die Politik reagiert nun auf diesen Missstand:

“Babys und Kleinkinder benötigen keine gesüßten Getränke. Deshalb haben Zucker und andere süßende Zutaten in Tees und anderen Getränken, die speziell an Babys und Kleinkinder gerichtet sind, nichts zu suchen!”, sagt Bundesministerin Julia Klöckner. “Es sollte ihnen auch nicht von Anfang an „antrainiert“ werden. Deshalb habe ich ein entsprechendes Verbot auf den Weg gebracht.”

Während sich die Politik mit dem rechtlichen Rahmen beschäftigt und ein Verbot auf den Weg brachte, hat Christopher bereits mit der Gründung seiner Firma Ocha Ocha Konsequenzen gezogen. Die Augsburger stellen Teegetränke ohne jegliche Süßung her und gehen noch einen Schritt weiter, indem sie komplett auf Zusatzstoffe in ihren Getränken verzichten.

“Ascorbinsäure, Stevia, Aromastoffe …“, beginnt Christopher aufzuzählen. “All diese Stoffe machen das Produkt nicht besser.” Die Idee für seine komplett puren Getränke kam ihm in Japan, wo es an allen Ecken pure und ungesüßte Teegetränke zu kaufen gibt. Eine Produktkategorie, die in Deutschland komplett fehlte.

Während sich Erwachsene immerhin selbst für ihre Erfrischung entscheiden können, sind Kinder davon abhängig, was ihre Eltern ihnen kaufen.

“Die ersten 1.000 Tage im Leben sind entscheidend für die Ausprägung der Ernährungsgewohnheiten. Der Konsum gezuckerter Getränke von Anfang an erhöht die Gefahr von Karies, späterem Übergewicht oder gar Adipositas”, heißt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Wer sich in jungen Jahren an Süßung gewöhnt, wird auch im weiteren Leben auf zuckrige Erfrischungsgetränke zurückgreifen. Daran ändern auch Süßungsalternativen wie Stevia nichts. Sie verlagern nur das Problem.

“Wer ungesüßte Erfrischungsgetränke zum ersten Mal probiert erlebt einen Schock. Denn ohne Süßung schmeckt das Getränk nicht mehr so übertrieben intensiv”, erklärt Christopher. “Doch wer sich wieder an den natürlichen Geschmack gewöhnt, der wird umgedreht erschrocken sein, wie unfassbar künstlich und chemisch gesüßte Erfrischungsgetränke danach plötzlich schmecken.”